Münzen

Kursmünzensätze

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DDR Münzen

Die ersten (ehemaligen) DDR Münzen erschienen im Jahr 1948 in Form von 1-, 5- und 10 Pfennig. Später folgten 20- und 50 Pfennig, sowie 1 und 2 Mark Münzen. Bezeichnend für die Münzen der DDR war, dass diese – mit Ausnahme der ersten 50 Pfennig Variante und den späteren 20 Pfennig Münzen – zu einem sehr hohen Anteil (etwa 97 Prozent) aus Aluminium bestanden und durch die typische Eigenschaft dieses Metalls sehr leicht waren. Spöttisch wurden die DDR Münzen daher auch als „Alu-Chips“ bezeichnet.

Im Gegensatz dazu standen verschiedene 5 Mark Münzen, die man zwar eigentlich nicht ausschließlich zu den Umlaufmünzen hinzuzählen kann. Da diese allerdings in so großer Auflagenzahl herausgegeben wurden, landeten sie schließlich zwangsläufig im Umlauf, was sicherlich auch nicht unbeabsichtigt geschah.

Gedenkmünzen der DDR

Neben diesen „Massenproduktionen“ gab die DDR allerdings auch zahlreiche Gedenkmünzen in verschwindend geringen Auflagen heraus. Diese waren dementsprechend schon in der damaligen Zeit schwer zu beschaffen, da praktisch alle Münzen (zumeist in einer speziellen „Exportqualität“ produziert) – gegen Devisen – in das westliche Ausland verkauft wurden und im Inland nur für Sammler zugängig, die in speziellen Numismatik-Vereinen Mitglied waren. Da die Münzen nach der Wiedervereinigung verständlicherweise auch nicht mehr geworden sind und praktisch gänzlich bereits in Sammlerhand sind, werden verschiedene DDR Gedenkmünzen heutzutage zu Höchstpreisen gehandelt.

Kursmünzensätze der Deutschen Demokratischen Republik

Dass die DDR in den letzten Jahren auch Kursmünzensätze ausgegeben hat, ist heute vielen nicht bekannt. Doch bereits seit 1979 gab es sie in der Prägequalität „Stempelglanz“, ab dem Jahr 1981 auch in „Polierter Platte“. Bezüglich Auflage, Ausgabe und Preis gilt für die Kursmünzensätze der DDR grundsätzlich dasselbe, wie für die Gedenkmünzen im oberen Abschnitt bereits beschrieben.

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